Die kontrast Filmpreise

Die Gewinner 2022

Den TMT Sonderpreis der Jury 2022 für den besten Film zum Thema „Das war knapp!“ erhielt Elsa van Damke für „Oh Sh*t!“.

Inhalt: Die 27-jährige Maggie wird auf ein Date zu ihrem Schwarm nach Hause eingeladen. Als sie plötzlich während des Abendessens ihre Periode bekommt, flüchtet sie ins Badezimmer. Dort sieht sie sich mit einem kleinen Monster in ihrem Kopf konfrontiert, welches ihr schon viel zu lange das Leben schwer macht.

Elsa van Damke wechslte vom Theater und Journalismus 2015 an die Beuth Hochschule Berlin, um dort Audiovisuelle Medien und Kameratechnik zu studieren. „OH SH*T!“ ist nicht nur eine Liebeserklärung ans Menstruieren, sondern spiegelt auch die zentralen Themen ihrer Kunst wider: Feminismus, Intersektionalität, das Brechen von Tabus und ein prinzipielles Hinterfragen von Privilegien.

Unser Publikumspreis Sparkassen Filmpreis 2022 wurde vergeben an Javier Fesser für „El Monstruo Invisible (The Invisible Monster)“.

Inhalt: Auf den Philippinen ist Aminodin der beste Müllsammler auf der Müllkippe von Papandayan. Aminodin lächelt immer, weil sein Vater sagt, dass glückliche Menschen länger leben. Sein Cousin Aliman, der jetzt in einem Flüchtlingslager lebt, verlor sein Lächeln, als die ersten Bomben vom Himmel fielen. Aminodin will alles tun, um das zu ändern, während alle vor dem unsichtbaren Monster fliehen: dem Hunger.

Der Regisseur und Drehbuchautor Javier Fesser hat mit seinen Filmen bereits 6 Goyas gewonnen. Sein neuestes Werk „Champions“ war die erfolgreichste spanische Produktion des Jahres 2018. Guillermo Fesser ist Autor und Journalist in den Vereinigten Staaten. Er war Co-Autor einiger Filme, bei denen sein Bruder Javier Regie führte. „The Invisible Monster“ ist das jüngste gemeinsame Projekt der Brüder.

Der zweite Publikumspreis von kontrast 2022 ging an Elsa van Damke für „Oh Sh*t!“.

Inhalt: Die 27-jährige Maggie wird auf ein Date zu ihrem Schwarm nach Hause eingeladen. Als sie plötzlich während des Abendessens ihre Periode bekommt, flüchtet sie ins Badezimmer. Dort sieht sie sich mit einem kleinen Monster in ihrem Kopf konfrontiert, welches ihr schon viel zu lange das Leben schwer macht.

Elsa van Damke wechslte vom Theater und Journalismus 2015 an die Beuth Hochschule Berlin, um dort Audiovisuelle Medien und Kameratechnik zu studieren. „OH SH*T!“ ist nicht nur eine Liebeserklärung ans Menstruieren, sondern spiegelt auch die zentralen Themen ihrer Kunst wider: Feminismus, Intersektionalität, das Brechen von Tabus und ein prinzipielles Hinterfragen von Privilegien.

Der dritte Publikumspreis von kontrast 2022 ging an „Burqa City“ von Fabrice Bracq.

Inhalt: Souleymane und Leila sind frisch verheiratet und sehr verliebt. Leider leben sie in einem sehr restriktiven Land – alle Frauen müssen in der Öffentlichkeit Burka tragen. Dies ist nicht immer ohne Komplikationen…

Der Franzose Fabrice Bracq begann mit dem Drehen von Making Of-Dokus für Spielfilme. Während dieser Zeit drehte er auch Kurzfilme und Dokus, darunter mehrere in Afrika. Seine Filme wurden weltweit mit 300 Preisen ausgezeichnet.

Der Kinderfilmpreis 2022 ging an Paul Cichon für „Opossum“.

Inhalt: Ach Du lieber Himmel! Die Kaffeemaschine ist kaputt. Da kann eigentlich nur ein Opossum dahinterstecken.

Der Doku-Filmpreis 2022 ging an Michael Schwarz für „INNdependence“.

Inhalt: Während des Corona-Lockdowns 2020 hatten insgesamt 29 Wohnungslose die Möglichkeit, im Business-Hotel INNdependence in Mainz unterzukommen. Dabei lassen uns stellvertretend Christian, Jasmin und Paul an ihrer individuellen Lebensgeschichte teilhaben – drei völlig unterschiedliche Charaktere, die einzig die Erfahrung, auf der Straße gelebt zu haben, verbindet. Doch die Maßnahme des Hotels ist zeitlich begrenzt – nach 64 Tagen müssen die Bewohner:innen wieder ausziehen.

Michael Schwarz, geboren in Nürnberg, studierte Film- und Theaterwissenschaften in Mainz. Seine Kurzfilme liefen auf über 190 internationalen Festivals und wurden mehrfach ausgezeichnet. Die Doku INNdependence (FBW-Prädikat „besonders wertvoll“) feierte seine internationale Premiere auf dem Festival International du Court Métrage Clermont-Ferrand, dem „wichtigsten Kurzfilmfestival der Welt“.

Der Gülden Glöbe von kontrast zu Gast in der Sübkültür ging an Valéry Carnoy für „Ma Planète (Mein Planet)“.

Inhalt: Ein Bäcker in den Fünfzigern leidet unter seiner gescheiterten Liebe mit seiner Frau Marieke. Eines Morgens nach einem Streit mit seiner Frau trifft er Anita, eine junge zeitgenössische Fotografin, die von der Form seines Körpers fasziniert ist. Es ensteht eine besondere Beziehung…

Valéry Carnoy absolvierte sein Studium am „Institut national des arts du spectacle“ in Brüssel von 2013 bis 2018. Ehemals ausgebildet in sozialer und interkultureller Psychologie an der Université libre de Bruxelles, gründete er 2015 das Kollektiv Zinneken-Film. Das Jahr 2018 markierte das Ende seines Stipendiums am INSAS mit der Regie seines letzten Studentenfilms „My Planet“.

Die Filmpreise

Das kontrast Filmfest verleiht seit dem ersten Kurzfilmfest im Jahr 2000 Preise für die besten Filme. Im Laufe der Jahre wurde die Filmpreis-Liste kontinuierlich ergänzt, so dass wir nun insgesamt sechs verschiedene Preise verleihen:

  • Preis für den besten Film zum jährlich wechselnden Sonderthema. Dieser wird durch eine Fachjury bestehend aus Mitgliedern des Vereins gekürt.
  • Preis für den besten Film unabhängig vom Sonderthema. Der Preis wird durch das Publikum bestimmt, indem die Zuschauer:innen nach jedem Filmblock ihren Lieblingsfilm auf die Eintrittskarte schreiben und in die Filmfest-Box einwerfen.
  • Preis für den zweiten Platz des Publikumspreises.
  • Preis für den dritten Platz des Publikumspreises.
  • Preis für den besten Film des Kinderfilmblocks. Die Kinder stimmen per „Applausometer“ ab.
  • Doku-Filmpreis

Die Preisverleihung für alle Preise (außer dem Kinderfilmpreis und Doku-Filmpreis) findet während der Filmfest-Party am Samstag nach dem letzten Filmblock etwa gegen Mitternacht statt.

Abstimmungsbox zur Wahl des Publikums-Filmpreises.

Der TMT Sonderpreis der Jury

Jedes Jahr bekommt das Festival ein neues Motto. Beim Bayreuther Filmfest 2022 wird zu sehen sein was sich die Filmemacher:innen zum Thema „Das war knapp!“ einfallen ließen.

Die Jury besteht aus den Organisatoren des Festivals.

Der TMT Sonderpreis 2022 wird gesponsert von der TMT GmbH & Co. KG und ist mit 300 Euro dotiert.

Logo TMT GmbH & Co. KG

Der Sparkassenfilmpreis

Der Sparkassen-Filmpreis ist ein Publikumspreis. Deshalb hat hier keine Fachjury das Sagen, sondern die Zuschauer:innen! Ihre Eintrittskarte ist gleichzeitig der Stimmzettel. Um abzustimmen müssen Sie nur Ihren Favoriten auf dem Stimmzettel markieren und in die Box im Foyer werfen. Nicht zur Wahl stehen die Filme die am Sonntag laufen.

Der Sparkassen-Filmpreis 2022 wird gesponsert von der Sparkasse Bayreuth und ist ebenfalls dotiert mit 300 Euro.

Logo Sparkasse Bayreuth

Der Knax-Kinderfilmpreis

Gewählt wird der/die Preisträger:in direkt von den Kindern am Ende des Kinderfilmblocks durch Applaus-Messung.

Der Knax-Kinderfilmpreis wird gesponsert vom KNAX Club der Sparkasse Bayreuth und ist dotiert mit 100 Euro.

Knax-Logo

Doku-Filmpreis

Am Ende des Doku-Filmblocks wählt das Publikum den/die Preisträger:in des Doku-Filmpreises.

Der Doku-Filmpreis ist mit 100 Euro dotiert.

kontrast logo Schriftzug in Blau

Gülden Glöbe

Der Gülden Glöbe wird in der Zusatzveranstaltung in der Sübkültür am Dienstag vor dem Festival verliehen. Auch bei diesem Preis wird der/die Gewinner:in durch Publikumsabstimmung ermittelt.

Der Gülden Glöbe wird gesponsert vom Neuneinhalb e.V. und ist mit 100 Euro dotiert.

Logos sübkültür und NEUNEINHALB